Römstedt stellt sich vor

Der Ort Römstedt ist am Rande der Lüneburger Heide gelegen, 5 Kilometer östlich von Bad Bevensen in Richtung Himbergen/Göhrde.

Die gleichnamige Gemeinde hat etwa 840 Einwohner und besteht aus den Ortschaften Römstedt, Drögennottorf, Havekost, Masbrock und Niendorf I. Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt und die weitreichenden Ackerflächen werden nur gelegentlich durch kleinere Waldstücke unterbrochen.
Römstedt beheimatet einige handwerkliche und dienstleistende Betriebe. Unter anderem sind hier eine Zimmerei, eine Bäckerei, ein Friseursalon, ein Blumenfachgeschäft, ein Kurierdienst und eine KFZ-Werkstatt sowie ein Baggerunternehmen zu finden.
Erstmalig wurde Römstedt 1190 urkundlich erwähnt und feierte somit im Jahr 2015 sein 825-jähriges Bestehen.
In der Dorfmitte befindet sich die ev.-luth. Matthäus-Kirche, deren Turm mit
36 m Höhe alles überragt.
Das Vereinsleben in Römstedt wird geprägt durch den Sportverein (gegründet 1906) und die Kyffhäuserkameradschaft (gegründet 1912).
Bis 1976 beherbergte der Ort auch noch eine Schule. Nach deren Auflösung wurde das Schulgebäude in ein Dorfgemeinschaftshaus umgebaut.
Bürgermeister ist seit 2004 Bernd Lüders.

Wappendeutung:

5 Propfen:
Die 5 Gemeindeorte Drögennottorf, Havekost, Masbrock, Niendorf I und Römstedt waren oder sind Rundlinge.

Zirkelschlagkreuz:
Auf dem Wandputz hinter dem Altar der Kirche zu Römstedt befand sich bis zur Renovierung 1966/68 in etwa 1,80 m über dem Fußboden ein Weihekreuz. Der Durchmesser der Kreisbogenumrandung betrug etwa 25 cm. Derartige Wandzeichnungen findet man in alten Kirchen, z. B. als Hinweise auf Bischofsbesuche.

Kesselhaken:
Der Herd mit dem Kesselhaken darüber galt bei den Bewohnern der Lüneburger Heide von Alters her als des Hauses heilige Stelle, als Kern des Hofes. An seiner Seite wurden überkommene Gebräuche bei Verlobungen, Hochzeiten, Hofübergaben, Mieten von Dienstboten usw. vollzogen.
In zahlreichen Urkunden kommt es vor, dass der Kesselhaken eines Hauses als Marke in Grenzbeschreibungen aufgeführt wird.

Die Herren von Remstede, nachgewiesen zwischen 1179 und 1453, führten als Wappen einen Kesselhaken. Zuerst nachgewiesen wird er, schrägrechts gestellt, im Herzsiegel des Bernhard von Remstede 1369:

„S‘ (igülis) B'(ern) hardi de Remstede‘

 

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